Rot, Weiss, Rosé. Ich liebe Wein! Ein Genuss-Getränk, das zu einem gemütlichen Beisammensein einlädt und perfekt zu einem netten Abendessen passt. Aus diesem Grund haben meine Freunde und ich uns entschieden gemeinsam in die weltberühmten, italienischen Weinberge des Piemonts zu pilgern und dort etwas über Wein zu lernen. Leider gab es bei mir kurzfristig Terminkollisionen. Doch da sich diese kleine Reise jetzt hoffentlich einbürgern wird, ist das halb so wild! Trotzdem möchte ich die tollen Fotos und Erfahrungen, die gemacht wurden nicht vorenthalten. Gemeinsam mit Sara schreibe ich nun diesen Beitrag zum Thema “Ein verlängertes Wochenende im Piemont”.

Im Vorfeld haben wir mehrere Anbieter für Piemont-Reisen rausgesucht. Die Angebotsvielfalt im Netz ist unglaublich. Den Pitch gewonnen hat am Ende der Anbieter “Piemont PUR”. Die liebe Birgit hatte sehr viel Geduld mit uns – herzlichen Dank dafür! Da wir sechs Personen sind, haben wir an ein Ferienhaus gedacht. Die Bilder vom offerierten Angebot haben schon mal viel versprochen. Schaut hier!


Part I: Kochkurs | Geschrieben von unserer SHAREAT - Fotografin Sara


Für einen guten Kochkurs benötigt man eine gebürtige Italienerin als Kochlehrerin, leckere und vor allem frische Zutaten und last but not least grossen Hunger! Als Monica (unsere persönliche Kochlehrerin) bei uns vorbei kam, hatte sie bereits eine lange Liste erstellt mit den Lebensmitteln, die wir vom Markt brauchten. Mit einem Portemonnaie und vielen Einkaufssäcken gewappnet, fuhren wir dann ins benachbarte Städtchen «Nizza de Monfernatto» – ein wunderschönes, typisch italienisches Städtchen, dass man normalerweise nur von Süd-Italien so kennt. Dort angekommen gingen wir direkt in ein niedliches Stadtcaffe «» denn ohne einen anständigen Cappuchino mit viel Kakao geht bei den Piemontesen nicht viel – ausserdem lernt man sich bei einer heimeligen Atmosphäre ein bisschen besser kennen!

Als erstes gingen wir zum Metzger unser frisches Fleisch holen. Ursprünglich waren Rinds-Filet geplant für unsere Involtini – der Metzger empfiehl uns aber das Schweinefleisch, das noch an diesem morgen frisch in die Fleisch-Theke gelegt wurde. Dazu noch fein geschnittener Schinken in grossen Scheiben geschnitten und ganz ganz wichtig für diesen Tag: Olivenöl! Durch die kleinen, sehr belebten Gassen führte uns der Weg direkt weiter zum Gemüse- und Früchtemarkt und man wurde gleich freundlich in das Markt-Leben aufgenommen! Viele Farben, Gerüche und Formen auf einem kleinen Platz mitten im Piemont – genauso hatte ich mir alles vorgestellt. Wir gingen von Stand zu Stand um unsere Liste abzuarbeiten und haben vieles eingekauft: Käse in verschiedenen Sorten, Fisch, frische Hühnereier, Gemüse wie Karotten, Zwiebeln, Schnittlauch etc. Unsere letzte Station war die Bäckerei, ein kleiner Laden unter einem Rundbogen aus rotem Backstein – sehr originell! Zu unserem Menu gehört selbstverständlich auch ein gutes Stück Brot und nicht zu vergessen die leckeren Grissinis. Diese waren noch warm und sprühten einen Frische-Geruch vom feinsten, so dass einem das Wasser im Mund zusammenläuft. Anzumerken ist, dass all die Einkäufe im Preis von Piemont PUR enthalten sind!

Als erstes gingen wir zum Metzger unser frisches Fleisch holen. Ursprünglich waren Rinds-Filet geplant für unsere Involtini – der Metzger empfiehl uns aber das Schweinefleisch, das noch an diesem morgen frisch in die Fleisch-Theke gelegt wurde. Dazu noch fein geschnittener Schinken in grossen Scheiben geschnitten und ganz ganz wichtig für diesen Tag: Olivenöl! Durch die kleinen, sehr belebten Gassen führte uns der Weg direkt weiter zum Gemüse- und Früchtemarkt und man wurde gleich freundlich in das Markt-Leben aufgenommen! Viele Farben, Gerüche und Formen auf einem kleinen Platz mitten im Piemont – genauso hatte ich mir alles vorgestellt. Wir gingen von Stand zu Stand um unsere Liste abzuarbeiten und haben vieles eingekauft: Käse in verschiedenen Sorten, Fisch, frische Hühnereier, Gemüse wie Karotten, Zwiebeln, Schnittlauch etc. Unsere letzte Station war die Bäckerei, ein kleiner Laden unter einem Rundbogen aus rotem Backstein – sehr originell! Zu unserem Menu gehört selbstverständlich auch ein gutes Stück Brot und nicht zu vergessen die leckeren Grissinis. Diese waren noch warm und sprühten einen Frische-Geruch vom feinsten, so dass einem das Wasser im Mund zusammenläuft. Anzumerken ist, dass all die Einkäufe im Preis von Piemont PUR enthalten sind!

Jetzt geht es ans Eingemachte! Die frischen Zutaten waren im Kühlschrank verstaut und etwas zum knabbern hatten wir auch bereit denn schliesslich werden diese Menüs viel Zeit zum kochen beanspruchen. Ich möchte die Menüs an diesem Punkt nicht zu detailliert vorstellen denn dafür ist ja Dominik zuständig ;-). Aber ich kann euch ein bisschen von meiner Kocherfahrung erzählen, die ich mit Monica und meinen Freunden machen durfte. Monica ist eine typische Italiener-Mama: sympathisch, fürsorglich und meint es zu gut mit dem Olivenöl! Es gibt keinen Gang, der kein Olivenöl enthält (ausser das Dessert natürlich). Sie wollte uns unbedingt ein typisch piemontesisches Essen beibringen so wie sie es auch von ihrer Mutter gelernt hat. Das bedeutet von den Antipasti bis hin zum hausgemachten Dessert à la Mama – ich bewundere Mütter, die den ganzen Tag mit viel Liebe das Essen vorbereiten denn für unsere Gänge (Antipasti, primo, secondo und Dessert) benötigten wir insgesamt 4h Vorbereitungs- und Koch-Zeit. Aber für mich hat es sich gelohnt, ich habe viele kleine Tricks gesehen und erlernt, die ich sicher zu meinen Gewohnheiten machen werde! Noch ein kleiner Tipp meinerseits: mit ein paar Gläsern Wein kann man definitiv besser kochen. Dazu haben wir auch den Wein getrunken (einen herrlichen «Barbera» von unserem Gastgeber), den wir auch zum Kochen verwendet haben. Denn man will ja auch dem Essen nur das Beste zuführen.

Als alles vorbereitet war, wollte uns Monica eine kleine Überraschung machen – sie hat uns den Tisch festlich gedeckt und hat alles wunderbar und sehr stilvoll aufgetischt. Bei den Antipasti angefangen mit den Sardinen, Petersilie überzogene Käsescheiben, Knoblauchbrot ging es weiter zum Weinrisotto (Primo piatto) und dann zu den Involtini (Secondo piatto). Zuletzt noch das sehr süsse Dessert mit Biscotti – ein Genuss, den ich wärmstens empfehlen kann!

Die fertigen Gerichte findet ihr auf dem SHAREAT – Instagram Account. Check it out!

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